Mitte der 1970er Jahre: Neben der elektronischen Datenverarbeitung hilft die bewährte Tafel dabei, wichtige Abläufe zu koordinieren.
Menschen

Technische Ausstattung im Wandel

Vom Papierberg zur Cloud

Es ist noch gar nicht so lange her, da befanden sich die wichtigsten Daten des Unternehmens KNF in Akten, Ordnern und den Köpfen der Mitarbeitenden. Erst mit der Einführung einer elektronischen Datenverarbeitung (EDV) ab Mitte der siebziger Jahre begann das Ende des Papierkreislaufs, der in jeder Firma einzigartig und manchmal schwer durchschaubar ist. Auch bei KNF sind die ersten Computer ein großer Meilenstein der Firmengeschichte.

Mitte der 1970er Jahre steigt KNF auf ein computergestütztes System um. Anfang der achtziger Jahre zieht der erste PC ein. Die KNF Kapazitätsplanung als Excel-Liste ist ein wahres Meisterwerk und bleibt lange Zeit ein Grundlagenformular. Mit der elektronischen Datenverarbeitung bricht eine neue Ära an – nach und nach ändern sich die Arbeitsabläufe. Zuvor musste Vieles von Hand gemacht werden: Sämtliche Typenschilder wurden mit einer alten Olympia-Schreibmaschine erstellt, die Produkt-Daten der Pumpen lagen gesammelt in einem Aktenschrank, für jede Pumpe gab es eine grüne Mappe, mit handschriftlichen Vermerken und zusätzlichen Informationszetteln, die an das Original angeheftet wurden. Die Aufträge in der Produktion wurden an einer Tafel mit Zeitstrahl und gelben Kärtchen vermerkt. Die moderne EDV macht viele wiederkehrende und zeitraubende Tätigkeiten überflüssig und steigert die Effizienz der gesamten Firma. 

Heute arbeitet KNF mit einer globalen „Enterprise Ressource Planning“-Plattform, auf die alle Produktionswerke und Vertriebsfirmen zugreifen können. Das SAP-System sorgt für Transparenz und Effizienz in den Abläufen – sowohl mit den Kunden als auch intern zwischen Abteilungen und Unternehmen der KNF Gruppe. Heute werden Stückzahlen automatisch aktualisiert und zu Neige gehende Bestände gelangen automatisch auf eine Bestell-Vorschlagsliste. Ein Luxus, von dem die Mitarbeitenden, die noch bis in die neunziger Jahre von Hand jede einzelne Stückzahlliste erstellten, nur träumen konnten. 

Dies gilt auch für die Produktion. Parallel zum Fortschritt in der Kommunikation, Information und Datenverarbeitung hat sich KNF rasant entwickelt – vom handwerklich geprägten Betrieb zu einem topmodernen, industriellen Unternehmen. Die erste CNC-Maschine hielt übrigens 1989 Einzug bei KNF – ebenfalls ein wichtiger Meilenstein. 

KNF von heute gleicht kaum noch dem Betrieb Anfang der siebziger Jahre. Schautafeln, Zettelberge, Computer, die ganze Räume einnehmen und auch die berühmten grünen Mappen sind längst verschwunden, ebenso wie die lauten Schreibmaschinen, Papierberge produzierende Drucker oder Holz-Drehbänke. Der technische Fortschritt sorgt für einen beständigen Wandel – sichtbar und unsichtbar. Aktuell etabliert sich der 3D-Druck im Einsatz für Prototypen- und Betriebsmittelbau, während im Hintergrund die digitale Transformation des Familienunternehmens weiter voranschreitet. Die so erreichte Effizienzsteigerung schafft Kapazitäten für das, worauf es wirklich ankommt – den persönlichen Kontakt zwischen Kunden und Kollegen, die Entwicklung neuer Ideen, Lösungen und Strategien. Denn Know-how und unschlagbare Qualität ist das, was KNF als Technologieführer auszeichnet. 

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