20.08.2020

Damit kommt nur saubere Luft raus

Mit KNF die 44. BImSchV erfüllen

Mit Blockheizkraftwerken (BHKW) setzen Anwender auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Erzeugung von Strom und Wärme. Eingebaute Katalysatoren stellen sicher, dass Schadstoffemissionen dabei auf ein Mindestmaß reduziert werden. Die Pumpenlösungen von KNF verrichten hier zuverlässige Dienste – chemisch beständig, parametrierbar und wartungsarm.

Stickstoff ist ein vielseitig einsetzbares inertes Gas, dessen Oxide zum Teil beträchtliche gesundheitliche Auswirkungen haben können. Es gilt daher, diese chemischen Verbindungen vorzugsweise gleich bei Entstehung zu neutralisieren. Verbrennungsprozesse stehen dabei als Verursacher ganz vorn. Seit Juni 2019 gibt die 44. Bundesimmissions-schutz-Verordnung (BImSchV) den Betreibern von Blockheizkraftwerken strengere Vorgaben. Alle genehmigungsbedürftigen Anlagen über 1 Megawatt (MW) Feuerungswärmeleistung sind zur Einhaltung von niedrigeren Emissionsgrenzwerten verpflichtet. Die NOx-Werte müssen von 500 mg/m3 auf 100 mg/m3 reduziert werden.

 

Diese Werte gelten für Anlagen, die nach dem 20.12.2018 in Betrieb gingen, ab Januar 2023. Ältere Bestandsanlagen – also alle Anlagen, die vor dem 20.12.2018 in Betrieb genommen wurden – sind bis zum Jahr 2029 entsprechend nachzurüsten. Die technische Methode der Wahl ist in beiden Fällen der Einsatz eines SCR-Katalysators (SCR = selektive katalytische Reduktion). Dabei wird eine Harnstofflösung in das heiße Abgas eingesprüht. Es zerfällt und gibt Ammoniak frei, das mit den Stickoxiden zu neutralem Stickstoff und Wasser reagiert. 

 

Die Zuführung des Harnstoffs erfolgt mengenbestimmt in Abhängigkeit von den Prozessdaten. KNF Membran-Flüssigkeitspumpen empfehlen sich hier mit einer exakten Förderung aus dem Aktivtank in die Dosierstrecke. Alle Förderleistungsparameter sind digital parametrierbar und können somit individuell auf die Anforderungen angepasst werden. Der Reduktionsmitteleintrag wird linear über die eingesetzte Frequenz oder Spannung geregelt. Die Anforderungen der einzelnen Lastzustände an die in den Abgasstrom eingedüste Harnstoffmenge werden im Förderleistungsbereich exakt abgebildet. Zudem kann die Befüllzeit zielgrößengesteuert gestaltet werden. Es stehen Flüssigkeitspumpen mit einer Förderleistung von 50 ml/min bis zu 12 l/min sowie bis zu 6 bar Druck zur Auswahl.

Für den Einsatz im Dosiersystem des SCR-Kat eignen sich insbesondere die Membran-Flüssigkeitspumpen NF 1.25 und NF 1.60: Sie sind trockenlaufsicher, langlebig und wartungsarm

Unabhängig davon, ob der SCR-Katalysator werksseitig verbaut wird oder als Nachrüstsatz angelegt ist: KNF Pumpen sind ideal für die Anbindung im Dosiersystem geeignet. Die Kriechfähigkeit des Harnstoffs wird durch langzeitstabile dichte Pumpenköpfe wie auch ebenso zuverlässige stabile Verschraubungen für die hydraulische Anbindung gezähmt.

 

Im SCR-Katalysator wird der Harnstoff als wässrige, alkalische Lösung eingesetzt, was eine entsprechende chemische Beständigkeit aller medienberührenden Komponenten voraussetzt. Für den Einsatz im Dosiersystem des SCR-Kat eignen sich insbesondere die Serienmodelle NF 1.25 und NF 1.60: Sie sind trockenlaufsicher, langlebig und wartungsarm. Mit dem KNF-Baukastensystem ist aber auch jedes andere Serienmodell zeit- und kostensparend an die Anforderungen anpassbar. Mit den KNF-typischen langen Laufzeiten bleibt die Total Cost of Ownership in einem wirtschaftlich attraktiven Rahmen.