31.05.2021

Membran-Gasförderpumpe N 922 mit Edelstahl-Pumpenkopf

Hohe Leistung, hohe Servicefreundlichkeit

N 922 Membran-Gasförderpumpe N 922 mit Edelstahl-Pumpenkopf
Eine von drei Versionen der N 922 Pumpenserie: N 922 mit Schutzart IP54 kann mit einem Frequenzumrichter betrieben werden, wodurch sich die Leistung dynamisch an die Erfordernisse des Prozesses anpassen lässt.

In der Industrie, der Umwelttechnik sowie in der Forschung sind sie hoch gefragt: leistungsstarke, robuste und zuverlässig arbeitende Membran-Vakuumpumpen zum Evakuieren, Fördern und Verdichten. So wie die Pumpenserie N 922 von KNF. Für noch mehr Einsatzmöglichkeiten ist diese Pumpenserie ab sofort auch mit Edelstahl-Pumpenkopf verfügbar.

Die Membran-Vakuumpumpe N 922 fördert Medien zuverlässig und wartungsarm. Dabei ist sie, wie alle Pumpenserien aus dem Hause KNF, per Baukastensystem ideal auf Kundenwünsche anpassbar. Für noch mehr Einsatzmöglichkeiten ist die Gasförderpumpe ab sofort in drei neuen Versionen mit Edelstahl-Pumpenkopf erhältlich: Die neuen Modelle verfügen über die gewohnt hohe Dichtigkeit und bieten bei Förderleistung, Vakuum und Druck deutlich höhere Werte: bis zu 25 l/min, bis zu 110 mbar abs. und bis zu 6 bar ü. Damit empfehlen sie sich beispielsweise für die stationäre Emissionsmessung oder zur Komprimierung von Gas in der Energieerzeugung. Wenige Verschleißteile, lange Wartungszyklen plus geringe Revisionskosten summieren sich obendrein zu erfreulich niedrigen Betriebskosten.

Zwei Schutzarten

Die gasführenden Teile der neuen Modelle der Serie N 922 sind mit einer EPDM bzw. PTFE-beschichteten Membran ausgerüstet. Damit sind sie chemiefest und für Umgebungs- und Medientemperaturen bis 60 Grad Celsius geeignet. Für die geodätische Ableitung von Kondensat lässt sich bei der N 922 mit Schutzart IP54 das Kompressorgehäuse beliebig in 90-Grad-Schritten und getrennt vom Motor in eine geeignete Position bringen. Beide Schutzarten sind mit einphasigem oder dreiphasigem AC-Motor einsetzbar.  

 

Mit Schutzart IP20 deckt der einphasige AC-Motor mit Klemmenkasten einen weiten Spannungsbereich zwischen 100–120 V bei 50/60 Hz und 200–240 V bei 50/60 Hz ab. Die N 922 mit Schutzart IP20 ist standardmäßig mit einer Befestigungsplatte ausgestattet, die dank flexiblem Lochschema schnell in jedes System eingebaut ist. 

N 922 mit Schutzart IP20 ist mit einphasigem oder dreiphasigem AC-Motor einsetzbar.
N 922 mit Schutzart IP20 ist mit einphasigem oder dreiphasigem AC-Motor einsetzbar.

Mit Schutzart IP54 deckt der einphasige AC-Motor mit Klemmenkasten die Spannungsbereiche 100–120 V bei 50/60 Hz sowie 230 V bei 50 Hz und 220 V bei 60 Hz ab. Der dreiphasige AC-Motor für 230/400 V bei 50/60 Hz ist mit einem Frequenzumrichter betreibbar, wodurch sich die Leistung der N 922 dynamisch an die Erfordernisse des Prozesses anpassen lässt. Beide AC-Motoren sind für Dauerbetrieb ausgelegt; mit der verstärkten Lagerung sind lange Standzeiten selbst bei hohen Drücken möglich.

Version in Ex-Ausführung  

Die hohen Leistungsdaten der neuen N 922 sind sogar in einer Ex-Version verfügbar. Diese arbeitet bis 2,5 bar Überdruck. Der Ex-DE-Motor mit Motorschutzart IP66 ist nach ATEX und IECEx (inkl. CCOE, NEPSI, KOSHA) zugelassen. Damit empfiehlt sich diese Ausführung auch für anspruchsvolle Anwendungen. Für die geodätische Ableitung von Kondensat lässt sich das Kompressorgehäuse beliebig in 90-Grad-Schritten und getrennt vom Motor in eine geeignete Position bringen.

N 922 mit Ex-DE-Motor mit Motorschutzart IP66 ist nach ATEX und IECEx (inkl. CCOE, NEPSI, KOSHA) zugelassen.
N 922 mit Ex-DE-Motor mit Motorschutzart IP66 ist nach ATEX und IECEx (inkl. CCOE, NEPSI, KOSHA) zugelassen.

Wartung ohne Ausbau

Wie bereits bei der 2017 eingeführten Version mit PTFE-Pumpenkopf steht auch bei den neu hinzugekommenen Versionen die Servicefreundlichkeit im Fokus. Gerade Emissionsmesssysteme sind oft schwer zugänglich und lange Wartungszyklen somit ein wichtiges Kriterium. Je nach Einsatzbereich fallen für die N 922 lediglich der jährliche Austausch der Membrane und der Ventile an. Dieser kann durch die besondere, robuste Konstruktion selbst im eingebauten Zustand im Analysesystem mittels Standardwerkzeug durchgeführt werden. Damit ist die Betriebsbereitschaft der Messtechnik auch unter extremen Bedingungen gewährleistet.