Härtetest: Membranpumpen müssen in den Laboren aggressive Medien aushalten.
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Membranpumpen in Laboren

Wo KNF zum Arbeitsalltag dazugehört

Der erste Bereich, in dem KNF-Membranpumpen bereits in den 1960er Jahren eingesetzt werden, sind Laboratorien. Vakuum ist heute wie damals im chemischen Labor ein oft gebrauchtes Hilfsmittel – ob zur Konzentration von Lösungen, zum Absaugen von aggressiven Dämpfen, zur Filtration oder zum schonenden Vakuumtrocknen. Lange wurden in Laboratorien Wasserstrahlpumpen zur Erzeugung des Vakuums eingesetzt. Erich Becker erkennt jedoch, dass Membranpumpen für dieses Einsatzgebiet ideal sind: Sie sparen im Gegensatz zu den Wasserstrahlpumpen nicht nur kostbares Trinkwasser, sie sind zudem ölfrei, brauchen nicht viel Platz und sind zuverlässig dicht.  

Es folgen die Entwicklung der ersten Produktreihe, damals noch in der Habsburgerstraße in Freiburg, die AEROMAT-Pumpen AL 15 und AL 17, und schließlich das erste KNF-Patent. Dann setzt sich Erich Becker in sein Auto und versucht die Laborhändler des Landes von seiner Idee zu überzeugen. „Am Sonntagabend bin ich losgefahren und habe die großen Platzhirsche in den Universitätsstädten abgeklappert, Schulungen gegeben und mir den Mund fusselig geredet.“ 

So baut Erich Becker Kontakte auf – und erfährt, dass seine Pumpen ein höheres Vakuum benötigen, um Wasserstrahlpumpen ersetzen zu können. Deshalb konstruiert KNF die Picco-Pumpe, die NK 25, bei der zwei hintereinander geschaltete AEROMAT-Pumpenköpfe für ein besseres Vakuum sorgen. Doch bevor die NK 25 für den großen Durchbruch im Laborbereich sorgt, kommt die neue Pumpe anderweitig zum Einsatz: In der Kältetechnik. Die Pumpe erweist sich als ideal, um Kühlanlagen zu evakuieren, damit sie repariert oder gewartet werden können. 

Einfache Handhabung: Die Picco-Pumpe von KNF bei der Anwendung in einem Labor.
Einfache Handhabung: Die Picco-Pumpe von KNF bei der Anwendung in einem Labor.

Mit den Jahren steigen die Kundenanforderungen an die KNF-Laborpumpen. „Der nächste Schritt war, dass im Labor auch korrosive Medien verwendet wurden, also haben wir die Pumpen säurefest gemacht – damals noch mit Edelstahl“, erzählt Erich Becker weiter. So wird die Familie der Laborpumpen immer größer. In den 1990er Jahren schließlich bringt KNF die tragbare Voll-Teflon-Pumpe auf den Markt. Eine der aktuellen KNF-Pumpen ist die LABOPORT N 820 G, bei der der Pumpenkopf aus PTFE und die Membrane PTFE-beschichtet ist und damit die höchste chemische Beständigkeit aufweisen. Genau das braucht die Pumpe nämlich auch, wenn sie mit aggressiven Stoffen wie Lösungsmitteln in Kontakt kommt. 

So steht KNF seit den 1960er Jahren in engem Kontakt mit Laboren, begleitet die Arbeit dort und hat den technischen Aufbau und das Design der Pumpen immer weiter optimiert. Inzwischen gehört KNF zu den Marktführern im Bereich Labortechnik – und seine Membranpumpen längst zum Laboralltag. 

Zuverlässig: Die Membranpumpen von KNF sind aus den Laboren nicht mehr wegzudenken.
Zuverlässig: Die Membranpumpen von KNF sind aus den Laboren nicht mehr wegzudenken.
Der Baby-Membrankompressor NK 7 wird in den 1970er Jahren in den Laboren eingesetzt.
Der Baby-Membrankompressor NK 7 wird in den 1970er Jahren in den Laboren eingesetzt.
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